Zum Tag des offenen Denkmals öffnete auch die Freiwillige Feuerwehr Güsten die Türen ihres alten Feuerwehrdepots. Was dort zu sehen ist, zeigt eindrucksvoll, wie viel persönlicher und ehrenamtlicher Einsatz in unserer Stadtgeschichte steckt.
Mit viel Engagement haben vor allem die Mitglieder des Fördervereins und die Alterskameraden der Feuerwehr die alte Feuerwache wieder in Schuss gebracht. Heute bewahren sie dort zahlreiche historische Sammlerstücke und Erinnerungen aus der Feuerwehrgeschichte. Besucherinnen und Besucher konnten so nicht nur einen Blick hinter die Kulissen werfen, sondern auch ein Stück Güstener Feuerwehrgeschichte hautnah erleben.
Die besondere Hauptattraktion des heutigen Tages war allerdings „Oma“ – das historische Feuerwehrfahrzeug der Güstener Feuerwehr. Damit „Oma“ bald wieder vollständig fahrbereit ist, sammeln die Kameraden derzeit Spenden für einen neuen Motor.
21.000 Euro sind inzwischen zusammengekommen. Für die Bezahlung des neuen Motors, der sich bereits in einer Werkstatt befindet, fehlen nun noch 9.000 Euro.
Vielleicht gelingt es ja gemeinsam, auch diese letzte Etappe zu schaffen und „Oma“ bald wieder auf die Straße zu bringen.
Natürlich sorgten die Kameradinnen und Kameraden auch für das leibliche Wohl ihrer Gäste. Rund 150 Besucherinnen und Besucher ließen sich den Gulasch schmecken, der bereits nach kurzer Zeit ausverkauft war. Auch Nudeln mit Tomatensoße sowie selbst gebackener Kuchen fanden großen Anklang und versüßten den Besuchern den Tag.
Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herzblut und Einsatz sowohl die jungen Feuerwehrleute als auch die Alterskameraden dafür sorgen, dass die Geschichte unserer Feuerwehr nicht in Vergessenheit gerät.
Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Fördervereins, die Alterskameraden und alle aktiven Feuerwehrleute, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dazu beitragen, ein wichtiges Stück Güstener Geschichte zu bewahren und erlebbar zu machen!