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Neujahrsturnier in Güsten auch 2026 gut besucht

Freizeitverein pflegt gute Tradition

Artikel von: Sven Gleisberg

In den Kalendern vieler Volleyballer steht seit Jahren ein fester Termin. Mittlerweile schon fast traditionell richtet der Freizeitverein Eintracht 91 Güsten e.V. am Tag vor den Heiligen Drei Königen das alljährliche Neujahrsturnier aus. Eigentlich aus einer Laune heraus entstanden, hat sich das Turnier mittlerweile zu einem beliebten Treffpunkt von volleyballbegeisterten Sportlerinnen und Sportlern entwickelt.

„Wir haben aus 2025 gelernt“, so Haiko Heckl-Fricke. Der Vereinsvorsitzende und Chef-Organisator des Traditionsturniers denkt immer noch daran zurück, dass man im Vorjahr einzelne Sportlerinnen und Sportler wieder nach Hause schicken musste, da die Kapazitäten erreicht bzw. überschritten waren. Das sollte 2026 nicht noch einmal passieren. Denn aufgrund der langen Historie des Turniers kommen viele Volleyballbegeisterte auch aus weiterer Entfernung gern nach Güsten. „Dass wir die im vorigen Jahr wieder losschicken mussten, tut uns heute noch leid“, so Heckl-Fricke.

Daher war die straffe Organisation im Jahr 2026 auch die Basis eines soliden Turnierplanes. Knapp 70 Teilnehmende – darunter 13 Frauen – waren pünktlich zur Auslosung in der Güstener Sporthalle angetreten, um sich aus der Lostrommel ihr Team zuzulosen. Denn gespielt wird hier nicht in vorher feststehenden Mannschaften – das Los entscheidet über die Teamzusammensetzung. „Jeder Teilnehmer zieht zu Beginn sein Team – das im wahrsten Sinne des Wortes in einem Überraschungs-Ei versteckt ist.“

Die Anreiseorte nach Güsten waren auch 2026 wieder vielfältig. Neben vielen Sportlerinnen und Sportlern aus dem gesamten Salzlandkreis waren auch Teilnehmende aus Magdeburg, Dessau, Hettstedt, Zerbst, Gommern, Halberstadt, Leipzig und Potsdam dabei. „Es freut uns besonders, wenn Sportler, die seit vielen Jahren nicht mehr in Güsten aktiv sind, zu diesem Turnier anreisen“ sagt Heckl-Fricke.

Wenn man die Teilnehmer fragt, was denn das Besondere am Güstener Neujahrsturnier ist, kommen ganz oft ähnliche Antworten. Sei es die Organisation und Vorbereitung, die Betreuung der Sportler vor Ort, die Atmosphäre in den beiden Sporthallen – es scheint ein tolles Rund-um-Paket sein, was das Turnier ausmacht.

Gegen 18:00 Uhr endete ein spannendes Finale und damit auch das Neujahrturnier 2026. In der Vorrunde wurden jeweils 2 Sätze gespielt. Das Halbfinale spielten die Teams dann im Überkreuz-Vergleich aus und ermittelten so die beiden Finalisten, die dann das Spiel um den Turniersieg austrugen. Hier hieß es zum Schluss klar 25:20 für Team 1 um Lokalmatador Stefan Bornemann aus Potsdam.

Neben dem Dank für die Ausrichtung des Turniers hörte Heckl-Fricke einen Satz ganz oft: „Wir sind 2027 auf jeden Fall wieder dabei.“ Das macht ihn stolz. Sein besonderer Dank geht an der Stelle an die Vereinsmitglieder des FZV, ohne deren tolle Unterstützung dies alles nicht möglich wäre.